Vorstellungs-Informationen
Vorstellung: FÜR ISABEL
Datum: Sa 13.04.2019
Zeit: 17:30
Lokation: Kellertheater Winterthur, Winterthur
Vorstellungs-Kalender
<April 2019>
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Weitere Vorstellungen
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Preiskategorien
  Eintritt: CHF 35.00
Preise, Preiskonditionen und Gebühren
Sitzplan

Allgemeiner Zutritt für den Sektor KT
Kategorie Preis
Anzahl Tickets der gewünschten Preiskondition
Eintritt
CHF 35.00
   Vollpreis (CHF 35.00)
   applaus!-Karte (CHF 17.50)
   Kultur-Legi (-50.00%)
   Schüler/Studenten (CHF 15.00)

Informationen

Mit Christian Kerepeszki
Live-Video: Elvira Isenring
Regie: Udo van Ooyen
Ausstattung: Elisa Alessi
Licht und Technik: Patrick Hunka, Alice Schönenberger

DIE GESCHICHTE
Ein Schriftsteller ist auf der Suche nach der Frau, die er einst liebte: Isabel, eine kommunistische Widerstandskämpferin, ist im Portugal der Salazar-Diktatur spurlos verschwunden. Zwischen Lissabon, Macao, Neapel und der Schweiz sucht er jene, die Isabel kannten, darunter ihre Kinderfrau, ein philosophierender Fotograf und ein Dichter, mehr Geist als Mensch. Doch je näher er Isabel zu kommen scheint, desto mehr entzieht sich ihm ihre Geschichte: Auf welcher Suche befindet er sich in Wahrheit? Wie wirklich sind die Begegnungen, die er zu erleben glaubt? Ist Isabel am Ende nur der Traum des Erzählers - oder vielleicht sogar er selbst? FÜR ISABEL ist ein Verwirrspiel aus Wahrheit und Erzählung über die Sehnsucht, der Wirklichkeit durch Geschichten ein Gesicht zu geben.

"Das Leben ist ein unkontrollierbares Universum, eine Art Chaos ohne Form und letztendlich nicht zu erklären. Wir rationalisieren es, um es erzählbar zu machen und zu verstehen." Für Antonio Tabucchi endete die wirkliche Welt nie dort, wo sie gemeinhin endet, sondern franste an den Rändern aus. Totenreich, Traumgespinste und die tatsächliche Realität waren Sphären, zwischen denen seine Figuren problemlos hin und her wechseln konnten. Oft war nicht einmal ganz sicher, welcher sie angehörten. Seinem posthum erschienenen Roman gab Tabucchi die Form eines Mandales: In neun Kreisen bewegt sich der Erzähler auf ein Zentrum zu, in einem Wechselspiel zwischen Vermutungen, Gegenbehauptungen und überraschenden Kehrtwendungen, die immer wieder neue Elemente ins Spiel bringen. Zufallsbegegnungen leiten den Rechercheur ebenso weiter wie geplante Treffen. Doch je mehr er erfährt und je näher er dem Zentrum rückt, desto mehr scheint sich ihm das Objekt seiner Suche zu entziehen, bis die Suche selbst schliesslich ins Surreale mündet.


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